Groß- und Außenhandel

Forderungsbeschluss

Tarifrunde Groß- und Außenhandel NRW

5,8 Prozent und mindestens 130 Euro!

ver.di fordert 5,8 Prozent, mindestens 130 Euro mehr Gehalt und Lohn

 

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am heutigen Mittwoch (1. März 2017) in Düsseldorf ihre Forderungen für die diesjährige Tarifrunde für die Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel beschlossen.

ver.di fordert 5,8 Prozent, mindestens 130 Euro mehr Gehalt und Lohn. Die Ausbildungsvergütungen sollen ebenfalls um 5,8 Prozent angehoben werden. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen.

Die ver.di-Tarifverhandlungsführerin, Silke Zimmer, erklärte zu diesen Forderungen:

„Die wirtschaftliche Entwicklung im Groß- und Außenhandel ist positiv. Die Beschäftigten haben es verdient, dass sie für ihre schwere Arbeit auch entsprechend entlohnt werden. Der Großhandel hatte in den letzten Jahren eine sehr stabile Geschäftsentwicklung, der Außenhandel erlebte 2016 wieder ein Rekordjahr. Es ist an der Zeit, dass die Beschäftigten an dieser positiven Entwicklung teilhaben.“

Im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel arbeiten 338.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 64.000 Minijobber.

Eine erste Tarifverhandlungsrunde im NRW Groß- und Außenhandel ist für den 28. April 2017 verabredet.

Der deutsche Groß- und Außenhandel