Groß- und Außenhandel

Kein Angebot vorgelegt

1. Tarifverhandlung Groß- und Außenhandel:

Kein Angebot vorgelegt

Verhandlungen ergebnislos ohne Annäherung vertagt

Die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel ging heute (24. April) ergebnislos und ohne Annäherung zu Ende.

Seitens der Vereinten Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di) erläuterte die Verhandlungsführerin Silke Zimmer die Gewerkschaftsforderung. „Die Gewinne im Groß- und Außenhandel betrugen im vergangenen Jahr 29 Milliarden Euro. Genug Spielraum die Beschäftigten an der positiven Entwicklung zu beteiligen“.

Die Arbeitgeber kündigten Gegenforderungen an. Ob-wohl der Manteltarifvertrag für den Groß- und Außenhandel nicht gekündigt ist, wollen sie über die Arbeitszeiten reden. So soll der Samstag zum Regelarbeitstag werden und die Zuschläge bei Kurzarbeit gestrichen werden. Dies wurde seitens der Gewerkschaft zurückgewiesen. Silke Zimmer: „Wir verhandeln heute über Löhne und Gehälter und da haben wir von Seiten der Arbeitgeber nichts gehört“. Die Arbeitgeber hatten bereits bei der Begrüßung angekündigt, kein Angebot vorlegen zu wollen.

ver.di fordert für die über 338.000 sozialversicherungspflichtige und 77.000 geringfügig Beschäftigten im NRW Groß- und Außenhandel eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,5 Prozent, mindestens 140 Euro.

Die Tarifverhandlungen werden am 12. Mai in Düsseldorf fortgeführt.

Der deutsche Groß- und Außenhandel